Streaming oder TV-Signal: Wer jubelt als erster, wenn ein Tor fällt?

Wer jubelt als erster, wenn ein Tor fällt

Live ist live. Gerade beim Fußball, will man mit Live-Übertragungen und am besten TV-Bildern in Top-Qualität ganz nah dran sein, wenn ein Tor der richtigen Mannschaft fällt – um dann in frenetischen Jubel auszubrechen.

Wie beim Götze-Weltmeister-Tor etwa vor vier Jahren. Oder dem Hoffungstreffer von Toni Kroos bei der diesjährigen WM, der erst in der Verlängerung aus der linken Ecke gelang und – ja!, Tooooor!, zumindest kurz für Sommermärchenstimmung im Lande sorgte.

Aber nicht alle TV-Zuschauer jubeln dabei gleichzeitig. Aus manchem Haushalt schallt das Fan-Geschrei deutlich früher, während andere noch ein paar Sekunden bangen müssen.

Wie das Computermagazin „c’t“ getestet hat, kann es bis zu eine Minute länger dauern, bis der Tor-Jubel nach dem Treffer alle von der Couch gerissen hat. Abhängig ist das von der Übertragungstechnik.

Viereinhalb Sekunden nach dem Live-Tor

Grundsätzlich gilt: Alle TV-Zuschauer sehen das Stadion-Geschehen mit einer zeitlichen Verzögerung. Bei Live-Streams übers Internet etwa von ARD und ZDF ist diese am grössten und liegt laut „c’t“-Test bei etwa einer Minute. Beim Kabelfernsehen ist die Übertragung flotter und verzögert sich nur um bis zu 20 Sekunden.

Empfängt man über digitale Antenne (DVB-T2 HD oder bis zur Abschaltung Mitte 2019 noch DVB-T) dauert es demnach lediglich zehn Sekunden. Als erste aber können TV-Zuschauer jubeln, bei denen das Fernsehbild per Satellit ins Haus kommt. Und zwar knapp viereinhalb Sekunden nach dem Live-Tor.

Kann man ja gleich mal ausprobieren, heute bei den Viertelfinals zwischen Uruguay und Frankreich oder Brasilien gegen Belgien.

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